Fotogalerie

Fotos von der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten im Schusterhof am 25. Mai 2003

 

Wiederentdeckte Schätze: Begräbnisschilder aus bemaltem Blech mit dazugehörigem Holzkoffer zur Verwahrung der Bilder

6 blecherne Leichenschilder der Weberzunft in Selbitz, anlässlich der Beerdigung der Fabrikantenwitwe Schlot 1824. Die Schilder wurden auf dem Weg zum Grab seitlich an den Sarg gehängt.
2 Tafeln mit 2 Löwen und 3 Schützen(Weberschiffchen), Zunftwappen der Selbitzer Weber von 1804. Die anderen mit der Geburt und Kreuzigung Christi bemalt. Alle Tafeln sind verstaut in einem handlichen Holzkoffer.

 

Aktion: Funktionsweise eines Rennofen (Bergbau)

Ein Rennofen hat die Form eines kleinen Schachtofens (…) und wird aus Lehm oder Steinen errichtet. Neben dem Schacht befindet sich in manchen Fällen eine Herdgrube für den Schlackenablass, die Renngrube. Rennöfen werden mit Holzkohle, Holz oder Torf warmgeheizt und dann für die Verhüttung von oben wechselschichtig mit Brennstoff, meist Nadelholzkohle, und fein zerkleinertem Erz, meist Raseneisenstein oder Bohnerz mit möglichst hohem Eisengehalt, befüllt. Die Eisenausbeute beträgt je nach Ofenform, Feuerführung und Luftversorgung zwischen 25 und etwas über 30 %. Bei einer Temperatur von 1100 bis 1350 °C – je nach Bauart des Ofens – wird ein Teil des Eisenerzes im halbfesten Zustand zu Eisen reduziert. Gleichzeitig bildet sich Schlacke. (…) Die Schlacke läuft („rinnt“, daher der Name) durch Öffnungen aus dem Ofen in die Herdgrube.
Dieses Verfahren fand bereits in vorgeschichtlicher Zeit seit der Eisenzeit bei den Kelten, Römern, Germanen und anderen Völkern Anwendung (in Europa ab etwa 700 v. Chr.).          Auszug aus Wikipedia, Stichwort „Rennofen“

Vorführung: Werner Rost, Schauenstein

 

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